Nach der Arbeit ging es zu Gauti. Ich war immer noch gefrustet. Die Blasen an den Fersen tun weh, vom verstauchten Finger ganz zu schweigen. Doch kaum, dass mich Gauti um die Ecke kommen sieht, spitzt er die Ohren und steht erwartungsvoll hinten im Paddock (Luftlinie 50 Meter) und rührt sich ab da keinen cm mehr, bis ich bei ihm bin. Dazwischen wird aber noch das Futter gerichtet, die Putzkiste rausgestellt, etc. Und Gauti wartet... Wenn ich ihn dann holen gehe, ist aller Frust Vergangenheit. Und vielleicht haben wir beide ja wieder was dazu gelernt.
Ich habe heute sehr genau auf die Futtergabe geachtet. Fast immer hat er das Futter nur mit den Lippen und vorsichtig genommen. Dafür hab ich ihn gelobt. Und ich bin sehr bewusst sehr ruhig geblieben. Erst im Paddock unten wurde er zeitweise etwas ungestüm. Ich hatte allerdings erst da ein Problem, als ich ihn lobte, als er gar kein Halfter um hatte. Jetzt könnte ich ihn ja gar nicht übers Halfter abbremsen! So stellte ich mich kurzerhand neben ihn und nahm seinen Kopf in Arm und hielt ihn an der Nase. Das hat er absolut akzeptiert.
Apropos Nase: Heite übten wir das Nasentarget. Hat schon gut geklappt, da geht aber noch was.
Hab ihn echt so lieb <3
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