Freitag und Sonntag bin ich mit einem ganz anderen Bewusstsein zu Gauti. Ich habe mir nochmals ins Gedächtnis geholt, was und wohin ich will. Ich erinnerte mich nochmal ganz bewusst an all das, was ich ja schon gelesen habe: Schreien, am Halfter zerren, mit dem Strick Abwehren... alles Dinge, die nicht funktionieren. Die Alternative: ruhig bleiben, ignorieren, ggf. Abwenden, wenn möglich.
Interessant war, dass Gauti mich gar nicht erst herausgefordert hat. Wir machten bisschen Führen in Stellung, er durfte davor natürlich frei laufen und wir clickerten das Nasentarget. Die Futtergabe klappt sehr gut und ich mache sie jetzt auch sehr achtsam. D.h. In seinem Bereich, immer am Halfter, ganz flache Hand. Ich bin sicher, dass wir das noch hin bekommen.
Da ich immer noch Blasen an den Fersen habe, verzichte ich aufs spazieren gehen. Aber auch, weil er grade dort Stress bei mir auslöst, weil er so zügig vorwärts läuft, anstatt schön neben mir her (was er aber kann!). Deswegen richte ich alle Übungen auch grade danach aus, dass er a) Abstand hält und b) in meiner Höhe neben mir geht. Am Karfreitag und Ostersonntag werde ich gecoacht, dann seh ich weiter.
Ich glaube, dass Gauti aus zwei Gründen schnappt: Wenn ich zu dicht neben ihm laufe oder wenn er seiner Meinung nach was echt gut gemacht hat und ich das nicht honoriert habe. Das Zweite kann ich ihm vermutlich mit sturer Ignoranz abgewöhnen. Das Erste muss ich mal noch beim Coaching hinterfragen.
Ich glaube, dass Gauti aus zwei Gründen schnappt: Wenn ich zu dicht neben ihm laufe oder wenn er seiner Meinung nach was echt gut gemacht hat und ich das nicht honoriert habe. Das Zweite kann ich ihm vermutlich mit sturer Ignoranz abgewöhnen. Das Erste muss ich mal noch beim Coaching hinterfragen.
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